In Hamburg gibt es einen Ort, an dem Menschen bewusst entschieden haben, nicht allein zu wohnen – und auch nicht nur nebeneinander, sondern miteinander. Die Wohnungsbaugenossenschaft Jung und Alt ist aus dem Wunsch entstanden, der Vereinzelung in der Großstadt etwas entgegenzusetzen.
Ihren Ursprung hat die Genossenschaft im Verein Wohngemeinschaft Jung und Alt. Dort trafen sich Menschen, die nach neuen Wohnformen suchten: selbstbestimmt, solidarisch und gemeinschaftlich. Aus Gesprächen wurden Ideen, aus Ideen konkrete Pläne – und schließlich der Mut, diese Vision in die Realität umzusetzen.
Unsere Geschichte ist eine von vielen möglichen. Sie versteht sich nicht als Anleitung, sondern als Ermutigung. Wenn sie dazu beiträgt, dass Menschen den ersten Schritt in Richtung gemeinschaftliches Wohnen wagen, hat sie ihr Ziel erreicht.
Fazit
Wohnprojekte wie unseres sind soziale Kunstwerke. Sie brauchen Zeit, Engagement und gegenseitige Rücksichtnahme. Dafür bieten sie etwas, das im klassischen Wohnungsmarkt selten geworden ist: Verlässlichkeit, Mitbestimmung und Gemeinschaft.
Wir sind überzeugt: gemeinschaftliches Wohnen ist eine tragfähige Antwort auf viele Herausforderungen unserer Zeit.